David Henzmann

David HenzmannGeboren in Lausanne VD in der stürmischen Nacht des Sturms “Vivian” am 27. Februar 1990. Nach mehr als 10 Jahren in der französisch sprechenden Schweiz, führte mich der Weg meines Lebens in die Deutschschweiz, genauer gesagt in eine kleine Gemeinde im Kanton Aargau. Die Schulausbildung wurde nach dem Erlernen der deutschen Sprache im Kanton Aargau abgeschlossen.


Technik und Natur.
Zwei Wörter, eine grosse Bedeutung.


Während meiner Berufslehre als Forstwart EFZ, bildete ich mich laufend in den Bereichen Tonaufnahmetechnik und in der Produktion von Musik und Filme weiter.

Als kleiner Junge schon, war ich begeistert von der Technik in den Studios und auf Bühnen. Meine Mutter (aus Lausanne) sang in einem berühmten Chor in der Romandie. “Bei jeder Schulaufführung wollte David die Tontechnik oder das Licht übernehmen. Nicht zu vergessen, es sollte auch alles gefilmt werden.” Daher der Traum vom eigenen Tonstudio, welcher auch im Jahr 2009 wahr wurde. 2009 Vollzeit in der Musik und Videoproduktionsbranche.


David Henzmann

“Die richtigen Leute auf seiner Seite zu haben ist besonders wichtig um gute Produktionen verwirklichen zu können.”


Wing Lung Choong - David's rechte Hand:
Die Fusion zwischen “Dy Sens Studios”
und “Levaravel Animation Studios” ergab die “Avarel Studios GmbH”.
David konnte sich schon immer voll auf Wing Lung's riesiges technisches Wissen stützen.

Meinrad Henzmann:
Den guten Geschäftssinn hat David bestimmt von seinem Vater (ehm. UBS Manager im Ruhestand). “Für Tipps und Tricks war mein Vater immer zu haben. Er warf immer ein
Auge auf meine Geschäfte, damit gewisse Fehltritte verhindert werden konnten.”

Die bisher besten Erfahrungen waren sicherlich die vielen
Grossprojekte, die ich führen durfte.


David Henzmann

Nr. 11 Wasser!

Die Schweiz ist meiner Meinung nach ganz weit vorne was die Organisation der Feuerwehren betrifft. Dieses Miliz System funktioniert hervorragend. Auch ich als Einwohner einer Schweizer Gemeinde habe ich mich bereiterklärt einige Abende für die Allgemeinheit zu opfern. Opfern? Das falsche Wort! Die Feuerwehrübungen sind sehr spannend. Immer wieder lernen wir neues und festigen unser Können. Ich bildete mich bei der Feuerwehr ebenfalls als Kader weiter und wurde nach der Spezialausbildung zum Atemschutz-Geräteträger in den Fronttruppen eingeteilt. Wer kann schon von sich behaupten schon mal in einem Ofen bei 400-600 Grad gewesen zu sein? Einen Feuerwehrmann im Atemschutz. Immer bereit, immer auf Abruf falls irgendwo etwas passiert, bin ich bereit nach einem SMS "Küchenbrand" oder "Fahrzeugbrand Verkehrsunfall" alles liegen zu lassen, ins Auto zu springen und Richtung Ereignisort zu fahren. Der Gesichtsausdruck bei den Menschen beim Ankommen mit Blaulicht nach einem Notruf ist unbeschreiblich. Eine riesige Erleichterung nach einer minutenlangen Wartezeit, die sich wie Stunden anfühlte. Ein schöner Moment.

David Henzmann

Aaaaachtung Baum fällt!

Mit 11 Jahren verbrachte ich schon meine ganze Freizeit im Wald. Bei mir kam nach der Schulzeit gar kein anderer Beruf als Holzfäller in Frage . Ich konnte meine Ausbildung zum Forstwart beim Forstbetrieb Brugg machen. Während 10 Jahren sammelte ich Erfahrungen in der Forstbranche. Längere Zeit war ich Pilot auf einer grossen und schweren Forstmaschiene. Mit der Ausbildung zum Forstwart Teamleiter durfte ich über 6 Jahren eine Forstgruppe leiten. Ein normaler Arbeitstag? Am morgen früh mit einem Pickup in den Wald fahren. Das Fenster ist offen und der Duft des nebligen Herbstmorgens schleicht sich frisch ins Auto. Der ganze Wald ist noch dunkel. Achtung! Da links, sehen Sies? Drei Rehe und ein Hase haben gerade über die Strasse überquert. Kurz vor dem Mittag konnte die Sonne endlich der Nebel vertreiben. Die Bäume leuchten in voller Pracht in allen Farben und die Temperatur ist wieder angenehm. Von wegen nur im Frühling oder Sommer ist der Wald schön.

David Henzmann

Im Zivilschutz? ojeee..!

Im Jahr 2009 wurde ich nach meiner Zeit im Militär im Zivilschutz eingeteilt. Meine ersten Erfahrungen als Pionier waren ziemlich schlecht. Ich verstand nun, warum diese Organisation einen so schlechten Ruf hat. In den darauf folgenden Jahren machte der Zivilschutz eine riesen Wende. Ein neuer Kommandant kam in die regionale ZSO. Das gesamte Einsatzmaterial wurde schweizweit erneuert und dem neusten Stand der Technik angepasst. Anstatt über den Zivilschutz zu "motzen", sollte man versuchen das ganze besser zu machen. Ich konnte nach der Ausbildung zum Unteroffizier die Weiterbildung zum Offizier absolvieren. Im Jahr 2015 und 2016 entstand in Brugg ein Bereitschaftszug, den ich heute als Oberleutnant führen darf. Der Einsatzwille der jungen Männer ist gross. Sie sind immer bereit, etwas neues zu lernen und sich weiterzubilden. Der Ausbildungsstand ist auf hohem Niveau und die Truppe ist für Katastropheneinsätze bereit. Ich habe unterdessen einen ganz anderen Eindruck und bin überrascht, was der Zivilschutz leisten kann. Da dürften sich in den kommenden Jahren noch viele Meinungen ändern.


“Die erfolgreichste Werbung ist der zufriedene Kunde.”